Der 11. Krimi von Hesse/Wirth im Herbst 2018. "Der Storch" von 2017 fliegt weiter - Storchennest-Patenschaft.

Beitrag vom 11.02.2018

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Ein neues Krimi-Tier ist unterwegs - welcher Titel? Wir wissen es noch nicht, mit dem Verlag wird noch debattiert. Aber Seite 51 im Manuskript ist erreicht, und die Handlung ist entworfen. Bis auf den Täter/Täterin - wir lassen uns überraschen, wer es am Ende sein wird. 2017 landete "Der Storch" erfolgreich. Naturschützer wurden aufmerksam. Jetzt werden Hesse/Wirth Storchennest-Paten des Nabu. "Der zehnte Hesse/Wirth" prangt als Signet auf der Titelseite. Die Erzählung macht Lesespaß. Unsere Empfehlung für alle Niederrhein-Krimifreunde und drüber hinaus! Für einen Regionalroman außergewöhnlich gelungen, denke ich. Unser zehntes Buch in zwölf Jahren Zusammenarbeit übrigens. Die Lesungen waren alle sehr erfreulich. Die Geschichte ist charmant und unterhaltsam zugleich - regional passt sie mit ihrer Spannung zu den Erwartungen vieler Leser, ist die Erfahrung von Hesse/Wirth. Auch Thomas Hesses Solo "Blutsgeschwister" hat sich hochgerappelt.
Die Krimi-Geschichte des Niederrheins geht aber weiter zurück. Manchmal muss man mit der Nase drauf gestoßen werden: Eine Zeitung hat ausgegraben, dass 1997 der erste rechtsrheinische Niederrhein-Krimi erschienen ist. Exakt runde 20 Jahre ist es her. Es war - wenig überraschend angesichts des Tatorts Wesel - "Der Esel" von Thomas Hesse und Thomas Niermann. Der Emons Verlag schlug zu, weil der Regionalkrimi gerade durchstartete. "Der Esel" war sofort ein Erfolg. Und begründete die Krimi-Reihe mit den Tier-Titeln, heute ein Markenzeichen. Ich habe in den "Esel" noch einmal reingelesen - andere Sprache, andere Themenwelt, aber knackig gut für seine Zeit.
Und jetzt "Der Storch" von Hesse/Wirth. Das Cover ist ein gutes Signal. Der Titel ist entstanden, weil "Der Storch" den Niederrhein zurückerobert hat - und bei vielen Menschen als Sympathieträger Begeisterung auslöst. So viele Storchenpaare und -nachwuchs gab es hier noch nie. Der Titel ist auch eine Referenz an die Region, die neue Geschichte findet im Kern der Storchenregion statt.
Der Handlungsort knüpft an "Das Dorf" von 2005 (weil uns unser Markenzeichen, der Tier-Titel, in letzter Sekunde gestrichen wurde, danach kamen die Tiere wieder) im fiktiven Bislich-Büschken an. Jetzt, zum Jubiläum, kehren wir zum Anfang zurück. Die Nummer zehn soll den Kreis örtlich schließen. Es ist komödiantisch und spannend und herzlich geworden, wenn Dörfler auf Städter treffen. Unser letztes Buch "Das schwarze Schaf" vom Niederrhein läuft weiter gut.

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