Doppel-Jubi: Der 10. Krimi von Hesse/Wirth "Der Storch" ist gelandet- Lesungen und Reaktionen

Beitrag vom 25.10.2017

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Pünktlich und im Plan (was nicht selbstverständlich ist): "Der Storch" ist gelandet. "Der zehnte Hesse/Wirth" prangt als Signet auf der Titelseite. Das Buch fühlt sich gut an, sieht gut aus und die Erzählung macht Lesespaß. Unsere Empfehlung für alle Niederrhein-Krimifreunde und drüber hinaus! Für einen Regionalroman außergewöhnlich gelungen, denke ich. Unser zehntes Buch in zwölf Jahren Zusammenarbeit übrigens. Die ersten Lesungen und die sonstigen Resonanzen sind sehr gut und sehr ermutigend. Die Geschichte ist charmant und unterhaltsam zugleich - regional passt sie mit ihrer Spannung zu den Erwartungen vieler Leser, ist die Erfahrung von Hesse/Wirth.
Die Krimi-Geschichte des Niederrheins geht aber weiter zurück. Manchmal muss man mit der Nase drauf gestoßen werden: Eine Zeitung hat ausgegraben, dass 1997 der erste rechtsrheinische Niederrhein-Krimi erschienen ist. Exakt runde 20 Jahre ist es her. Es war - wenig überraschend angesichts des Tatorts Wesel - "Der Esel" von Thomas Hesse und Thomas Niermann. Der Emons Verlag schlug zu, weil der Regionalkrimi gerade durchstartete. "Der Esel" war sofort ein Erfolg. Und begründete die Krimi-Reihe mit den Tier-Titeln, heute ein Markenzeichen. Bei mir im Fokus stand bisher, dass 2017 der zehnte Jubiläums-Krimi von Hesse/Wirth erscheint (geplant am 12. Oktober). Jetzt weiß ich vom Doppel-Jubiläum. Ich habe in den "Esel" noch einmal reingelesen - andere Sprache, andere Themenwelt, aber knackig gut für seine Zeit.
Und jetzt "Der Storch" von Hesse/Wirth. Das Cover ist ein gutes Signal. Der Text ist schnell und charmant (vor-)lesbar. Lesungen sind vereinbart (bei weiterem Interesse: einfach diese Internet-Seite anmailen). Der Titel ist entstanden, weil "Der Storch" den Niederrhein zurückerobert hat - und bei vielen Menschen als Sympathieträger Begeisterung auslöst. So viele Storchenpaare und -nachwuchs gab es hier noch nie. Der Titel ist auch eine Referenz an die Region, die neue Geschichte findet im Kern der Storchenregion statt.
Der Handlungsort knüpft an "Das Dorf" von 2005 (weil uns unser Markenzeichen, der Tier-Titel, in letzter Sekunde gestrichen wurde, danach kamen die Tiere wieder) im fiktiven Nest Bislich-Büschken an. Jetzt, zum Jubiläum, kehren wir zum Anfang zurück. Die Nummer zehn soll den Kreis örtlich schließen. Es ist komödiantisch und spannend und herzlich geworden, wenn Dörfler auf Städter treffen. Unser letztes Buch "Das schwarze Schaf" vom Niederrhein läuft weiter gut. Auch Thomas Hesses Solo "Blutsgeschwister" hat sich hochgerappelt.

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